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Pressemitteilung, 23. April 2008
Europäisches Parlament gibt Startschuss für Galileo
Heute hat das Europäische Parlament den Startschuss für das Satellitennavigationssystem Galileo gegeben. Mit über- wältigender Mehrheit verabschiedeten die Abgeordneten den mit dem EU-Ministerrat ausgehandelten Kompromiss, nach dem Galileo bis zum Jahr 2013 startklar sein soll. Die Errichtungs- phase wird mit 3,4 Milliarden Euro vollständig aus EU-Mitteln finanziert werden.

 
EP-Ausschuss votiert für GALILEO
Datenschutz, zivile Kontrolle und Anwendungen
Brüssel/Magdeburg, 4.7.2001. Der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments (EP) tritt in der nächsten Woche zusammen, um über wichtige Eckpunkte des GALILEO-Programms der Europäischen Union (EU) zu beschließen. Dieser Ausschuss ist federführend für die Entwicklung des globalen Satellitennavigationssystems der Europäer.

 
Entschliessung des EP zu GALILEO
Plenum übernimmt wichtige Initiativen
Brüssel/Straßburg, 4.10.2001. Das Plenum des Europäischen Parlaments (EP) hat am 3. Oktober 2001 den Langenhagen-Bericht zu GALILEO gebilligt. Der Entschließungsantrag zum zukünftigen, weltweiten Satellitennavigationssystem der Europäischen Union (EU) umfasst einige wichtige Änderungen. Ulrich Stockmann, in der sozialdemokratischen EP-Fraktion für das Satelliten-Projekt zuständig und Autor der betreffenden Änderungsanträge, beschreibt seine erfolgreiche Initiative mit drei Eckpunkten: „Zivile Kontrolle, Datenschutz und Anwendungen“.

 
Neue Verzögerung bei GALILEO
Keine Zukunft durch Warten
Brüssel/Magdeburg, 6.12.2001. Am morgigen Freitag wollten die EU-Verkehrsminister eigentlich ihren Anteil in Höhe von 580 Mio. € freigeben, um das GALILEO-Programm zu starten. Zusammen mit dem bereits freigegebenen ESA-Anteil wäre damit die Finanzierung der bis ins Jahr 2005 reichenden Entwicklungsphase für das neue EU-Satellitennavigationssystem GALILEO komplett gewesen.

 
Satellitennavigationssystem GALILEO
Überblick zum Stand der Dinge erschienen
Brüssel/Straßburg, 10.12.2001. Auch vor dem Hintergrund des unglücklichen Verlaufs des Rates der EU-Verkehrsminister am 7. Dezember hat der Europaabgeordnete Ulrich Stockmann jetzt ein „Plädoyer für europäische Satellitennavigation im 21. Jahrhundert“ veröffentlicht.

 
EU-Verkehrsminister vor Zustimmung
GALILEOs Reise geht weiter: jetzt Rahmen setzen
Brüssel/Magdeburg, 20.3.2002. Nachdem die EU-Staats- und Regierungschefs in Barcelona dem neuen EU-Satellitennavigationsprojekt GALILEO erneut Rückendeckung gegeben haben, ist das Vorhaben lebendiger denn je. „All jene, die plakativ oder aus sonstigen Gründen das GALILEO-ist-tot-Mantra rezitiert haben, müssen sich eingestehen, dass sie einen Fehler gemacht haben“, meint Ulrich Stockmann.

 
EP-Verkehrsausschuss debattiert über GALILEO
EU-System im 6. Forschungsrahmenprogramm stärken
Brüssel/Magdeburg, 29.5.2001. Heute diskutiert der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments (EP) über das jetzt in der Entwicklungsphase befindliche EU-Satellitennavigationssystem GALILEO. Ab 2007 sollen 30 Satelliten die Erde in ca. 23.000 Kilometern Höhe umrunden und die Verkehrsströme zu Lande, zu Wasser und in der Luft optimal lenken. GALILEO wird zuverlässiger, sicherer und präziser sein, als das vom US-Militär beherrschte GPS.

 
EU-Staaten sollen sich über GALILEO einigen
Weiteres Zögern ist schädlich für High-Tech-Standort EU
Brüssel, 3.4.2001. Im Vorfeld der Ratstagung der EU-Verkehrsminister in Luxemburg fordert der Europaabgeordnete Ulrich Stockmann (SPD/SPE) die EU-Staaten auf, das globale Satellitennavigationssystem GALILEO endlich zu starten. Stockmann ist in der sozialdemokratischen Fraktion des Europäischen Parlaments (EP) für das Thema zuständig.

 
Online-Radioservice
Krisenbewältigung bei GALILEO
Berlin, 30.5.2007. Die EU-Kommission versucht den selbst verschuldeten Rückschlag des EU-Prestigeprojektes GALILEO durch neue Finanzierungsmodelle abzuwenden. Die Industrie hatte Anfang März das Ultimatum der Verkehrsminister verstreichen lassen, das die beteiligten Unternehmen dazu zwingen sollte endlich den Konzessionsvertrag für den System-Betrieb zu unterzeichnen.

 
GALILEOs Zukunft in den Sternen
EU-Kommission verantwortlich für Rettung
Brüssel, 10.5.2007. Am heutigen Donnerstag scheitert ein Kapitel europäischer Industrie- und Raumfahrtgeschichte. Das Ultimatum, das Ministerrat und EU-Kommission dem potenziellen Betreiberkonsortium für das europäische Satellitennavigations- system GALILEO gestellt haben, ist fruchtlos verstrichen.

 
Erster Satellit im Orbit
GALILEO-Test hat begonnen
Berlin, 28.12.2005. Ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk machten EU und die europäische Raumfahrtagentur ESA der Welt. Mit einer russischen Sojus-Rakete wurde der erste GALILEO-Testsatellit rechtzeitig zu Silvester 2005 in den Orbit geschossen. Ulrich Stockmann sagte im RBB-Hörfunksender radioEINS, warum man sich über diesen EU-Erfolg freuen kann.

 

 
EU-Finanzstreit
GALILEO droht die Pleite
Brüssel, 3.7.2005. Das EU-Programm GALILEO ist bedroht. Im Gespräch mit der Tageszeitung Westfälischen Rundschau weist Ulrich Stockmann auf die Auswirkungen des aktuellen EU-Finanzstreits auf das Projekt hin.
An GALILEO wird getüftelt
EU-Institutionen bringen neue Punkte ins Spiel
Brüssel, 23.3.2005. Noch ist offen, wer dieses Jahr Konzessionär für das EU-Satellitennavigationssystem GALILEO wird. Mit Eurely und Inavsat bewerben sich zwei potente Konsortien um die Lizenz zur Errichtung und zum Betrieb des 30 Satelliten umfassenden Systems. Mit beiden wird noch verhandelt. In der letzten Woche hat der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments (EP) mehrheitlich Änderungen an Budgetstruktur und Verhandlungsführung vorgeschlagen. Das eher experimentelle Vorgängersystem EGNOS soll ebenfalls in das Budget integriert werden. Und falls der GALILEO-Betrieb für den Konzessionär allzu profitabel wird, soll Geld an die EU zurück fließen.

 
High-Tech-Firmen vernetzten sich in Brüssel
Ostdeutschland startet ins GALILEO-Universum
Brüssel/Magdeburg, 14.10.2004. In die Technologie-Szene der neuen Bundesländer kommt Bewegung: der Treibsatz heisst GALILEO. Das derzeit in der Entwicklung befindliche europäische System von 30 Navigationssatelliten, das nach 2008 mit dem US-Militärsystem GPS in Wettbewerb tritt, ruft innovative Unternehmen in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin-Brandenburg auf den Plan.

 
Neue Länder erkennen Zukunftstechnologie
GALILEO-Initiative in Sachsen-Anhalt wird konkreter
Magdeburg, 12.8.2004. Bis 2008 errichtet die EU mit GALILEO ein globales Satellitensystem, das mit einem Volumen von mehr als 3,4 Mrd. Euro das Monopol des US-Systems GPS knacken soll. „Endlich kommt Bewegung in die neuen Bundesländer, um sich auf diesem Zukunftsmarkt frühzeitig in Position zu bringen“, freut sich der EU-Abgeordnete Ulrich Stockmann (SPD) aus Sachsen-Anhalt. Beginnende Initiativen gebe es derzeit in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, informiert der GALILEO-Befürworter.

 
GALILEO gegen US-Tricks härten
China katapultiert EU-Programm auf US-Abfangkurs
Brüssel, 17.10.2003. Die Chinesen kommen. Am 30. Oktober soll auf dem EU-China Gipfel in Bejing das Kooperationsabkommen über die gemeinsame Entwicklung des europäischen Satellitennavigationssystems GALILEO unterschrieben werden. Damit erschließt sich Europas ziviler Alternativtechnologie zum militärisch kontrollierten GPS-System ein riesiger Zukunftsmarkt. Mit der Einbeziehung Chinas in GALILEO kommt das EU-Programm, dessen 30 Satelliten bis 2008 funktionsfähig im Orbit kreisen sollen, ein gutes Stück in Richtung Weltstandard voran. Doch kurz nach dem Start des 1. Taikonauten der Volksrepublik China dürfte die für Europa so gute Nachricht offene Feindseeligkeiten in den Reihen der Pentagon-Hardliner gegen GALILEO auf den Plan rufen, warnt Ulrich Stockmann.

 
EP-Verkehrsausschuss folgt Stockmanns Anregungen
Wichtige Ergänzungen zu GALILEO beschlossen
Brüssel/Magdeburg, 10.7.2001. In seiner heutigen Sitzung hat der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments (EP) den Langenhagen-Bericht zu GALILEO, dem globalen Satellitennavigationssystem der EU, angenommen. Der für das Projekt federführende Ausschuss folgte wesentlichen Anträgen von Ulrich Stockmann. Voraussichtlich wird nun auch das EP-Plenum die Forderungen des in der sozialdemokratischen Fraktion für GALILEO zuständigen Politikers mittragen.

 
GALILEO: Zeit für einen Kompromiss
Berlusconis Politik gefährdet auch Aufträge für Alenia
Brüssel, 30.1.2003. Die eingetretene Blockade bei der fälligen Ausschreibung und der Besetzung von Führungspositionen im GALILEO-Programm der Europäischen Union (EU) „muss schnellstmöglich durch einen Kompromiss der deutschen und italienischen Regierung innerhalb der European Space Agency (ESA) aufgelöst werden.“ Das fordert Ulrich Stockmann, Mitglied des Verkehrsausschusses des Europäischen Parlaments, insbesondere an die Adresse der italienischen Regierung gerichtet. Die aktuelle Blockade von wichtigen Management-Entscheidungen „führt auch zur Gefährdung von Jobs und Aufträgen für die italienische Weltraumindustrie, namentlich bei Alenia, auch in Rom.“

 
Kompromiss-Paket zu GALILEO-Streit
Schröder und Berlusconi einigen sich: EU freut sich
Brüssel, 31.3.2003. Am Freitag abend staunte Europa. Endlich war es gelungen, den nahezu ausweglos erscheinenden Streit zwischen den Regierungen Italiens und Deutschlands über die ESA-Zeichnungsanteile für GALILEO in europäischer Harmonie zu beerdigen. Das aus 30 Satelliten bestehende EU-Satellitennavigationssystem hat jetzt die besten Chancen, bis 2008 nicht nur im Orbit zu sein. Diese Deadline bestimmt auch, wann die ersten Produkte und Anwendungen für eine der wichtigsten Wachstumsbranchen des frühen 21. Jahrhunderts in den Ladenregalen Europas liegen können: und das werden sie, sehr zum Verdruss einiger GALILEO-Gegner im Pentagon, die für die Vorherrschaft des vom US-Militär gesteuerten GPS-Systems lobbyieren.
Munich Satellite Summit 2004
MercatorPark Newsletter Special: Interview
München, 22.3.2004. Im Vorfeld des Munich Satellite Navigation Summit, des Branchentreffs der Raumfahrt-, IT- und Navigationsbranche rund um GPS und GALILEO, gab Ulrich Stockmann dem Newsletter des MercatorPark (MP) ein Interview. Nachfolgend wird es im vollen Wortlaut dokumentiert.
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